Sokrates 399 (geboren 6. März 1973 in Olten; gestorben – bisher nicht –; heimatberechtigt in Olten, Rickenbach, Lampenberg und Ponte di Legno)

Über mich

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Warum ich bin, wie ich bin

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Meine Kindheit, die ich in Olten (SO) und Rickenbach (SO) verbrachte, war von einem frühzeitigen Hinwenden zu künstlerischen und intellektuellen Sphären geprägt. Bereits in jungen Jahren erschloss ich mir die Malerei und die Musik als essentielle Ausdrucksformen meiner Persönlichkeit.[1] Während Gleichaltrige sich in Spiel und Geselligkeit übten, zog es mich zu Fachliteratur, aus der sich bald erste, hochgradig spezialisierte Interessengebiete entwickelten.

Als diagnostizierter Autist[2] blieb mir die sogenannte Beziehungsebene weitgehend verschlossen: Mimik und Gestik vermag ich weder adäquat zu interpretieren noch selbst wirkungsvoll einzusetzen. Dieses Defizit führt nicht selten dazu, dass ich – vielleicht auch aus deiner Perspektive – als empathielos oder gar rücksichtslos wahrgenommen werde, da ich eine ungebrochene Direktheit pflege und Gedanken unmittelbar in Sprache überführe.

Gleichwohl gelang es mir als Höchstbegabtem über viele Jahre hinweg, ein Leben zu gestalten, das nach aussen hin zumindest in Ansätzen den Konventionen sozialer Normalität entsprach. Dies erforderte jedoch permanente Anpassungsleistungen und die Kompensation mannigfacher Defizite. Meine künstlerische Tätigkeit – insbesondere in der Malerei und der Musik – bildete dabei stets den einzigen Resonanzraum, in dem ich mich unverstellt, ungefiltert und authentisch entfalten konnte.

Seit 2023 belastet mich zudem die Diagnose einer genetisch bedingten systemischen Bindegewebsschwäche mit Kapillarfragilität, Weichteilatrophie und chronischer Tendinopathie, welche die ohnehin fragile Lebensqualität weiter reduzierte. Infolge dessen habe ich begonnen, noch intensiver meine Energie in die Arbeit an Wikipedia-Beiträgen verschiedenster Couleur zu investieren – eine Beschäftigung, die mir intellektuelle Stimulation und zugleich einen gewissen Rückzug in die Welt der Strukturen und Fakten ermöglicht.

Was ich so machte und mache

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Nach der Matura an der Kantonsschule Olten nahm ich 1996 an der Medizinischen Fakultät der Universität Bern ein Studium auf, das ich 1999 aus freien Stücken abbrach. Fortan orientierte ich mich nicht an externen Erwartungen, sondern an den genuinen Impulsen meiner intrinsischen Motivation.

So widmete ich mich zunächst dem Motorsport, den ich von 1994 bis 2003 mit beträchtlichem Erfolg im In- und Ausland betrieb. Meine Laufbahn begann im VW-Polo-Cup und führte mich später in den Porsche-Cup-Suisse, wo ich mich im führenden Feld etablieren konnte. Ab 2003 verlagerte ich meine schöpferische Energie in die elektronische Musikproduktion. Gemeinsam mit diversen Studio-Partnern entwickelte ich eine eigenständige musikalische Handschrift, tourte zwischen 2003 und 2013 als House-DJ quer durch Europa und erwarb mir in der internationalen Clubszene einen nachhaltigen Namen.

Mit meiner Radioshow House Couture, die ab 2006 weltweit auf rund vierzig Stationen ausgestrahlt wurde und eine wöchentliche Hörerschaft von über zehn Millionen erreichte, setzte ich zusätzlich einen markanten Akzent. Ende 2022 beendete ich dieses Kapitel.

Seit 2019 lebe ich bewusst zurückgezogen – nicht zuletzt in meinem sogenannten Schweizerkreuzhaus[3][4] – und pflege primär eine kontemplative Existenzweise. Ich bin Mitglied mehrerer Hochbegabtenvereinigungen, lese täglich sowohl philosophische, medizinische und psychologische Fachliteratur als auch Belletristik von Autoren wie Lew Tolstoi, Fjodor Dostojewski, Franz Kafka, Friedrich Nietzsche, Stefan Zweig oder Erich Kästner.

Meine politische Laufbahn begann bereits früh: Als 20-Jähriger kandidierte ich in meinem damaligen Wohnort für den Gemeinderat und übernahm in der Folge bis 2012 verschiedene politische Ämter. Im Jahr 2025 trat ich – nach längerer Abstinenz – in meiner Wohngemeinde erneut an, diesmal für das Amt des Gemeindepräsidenten.[5]

Physis

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Mein Dasein ist gegenwärtig von einem Schmerz durchdrungen, der nicht bloss den Körper betrifft, sondern gleichsam das Bewusstsein selbst erschüttert – als wolle er mich an die Grenze dessen führen, was ein Mensch an Empfindung zu tragen vermag.

Wikipedia: Allgemeines

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Danke

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Es erfüllt mich jedes Mal mit besonderer Freude, wenn ich morgens den Rechner einschalte und im Wikipedia-Tab ein leuchtendes Blau signalisiert, dass mir jemand für eine Bearbeitung gedankt hat. Diese kleine Geste der Wertschätzung bedeutet mir viel, zumal wir Autoren unsere Zeit und Energie völlig unentgeltlich und aus reiner Überzeugung in dieses einzigartige Projekt investieren – ein Umstand, der leider allzu oft in Vergessenheit gerät.

Kontakt, Markierungen und Erwähnungen

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Da mich Benachrichtigungen, Markierungen und permanente Statusmeldungen erheblich unter Stress setzen, deaktivierte ich unter Spezial:Einstellungen die entsprechenden Erwähnungs- und Benachrichtigungsfunktionen weitestgehend. Zusätzlich verfüge ich bewusst über kein Smartphone und nutze weder SMS- noch Messenger-Dienste (beispielsweise WhatsApp). Elektronisch bin ich daher ausschliesslich per E-Mail erreichbar. In wirklich wichtigen Fällen bitte ich um Kontaktaufnahme über Spezial:E-Mail_senden/Sokrates_399.

Ersteller folgender Artikel

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Hauptautor folgender Artikel

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Einer der drei Hauptautoren u. a. folgender Artikel

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Fotos eigener (ehemaligen) Autos in folgenden Artikeln

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Zitate, die ich mag

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  • Der Mangel an Urteilskraft ist eigentlich das, was man Dummheit nennt, und einem solchen Gebrechen ist gar nicht abzuhelfen. (Immanuel Kant)
  • Wer in einem gewissen Alter nicht merkt, dass er hauptsächlich von Idioten umgeben ist, merkt es aus einem gewissen Grunde nicht. (Curt Goetz)
  • Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe. (René Descartes)
  • Die wahre Aufgabe eines Menschen ist es, zu leben, nicht nur zu existieren. Ich werde meine Tage nicht dazu verschwenden, sie zu verlängern. Ich werde meine Zeit nutzen. (Jack London)
  • Cogito ergo sum. (René Descartes)
  • Ich esse, also bin ich. (Carlo Pedersoli aka Bud Spencer)
  • Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen. (George Orwell)
  • Die Wahrheit hat noch keinem geschadet – ausser dem, der sie ausspricht. (Claude Adrien Helvétius)
  • Es gibt Dinge, die wir wissen, es gibt Dinge, die wir nicht wissen, und es gibt Dinge, von denen wir nicht wissen, dass wir sie nicht wissen. (Donald Rumsfeld)
  • Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiss. (Werner Heisenberg)
  • Wir kommen allein auf die Welt, wir leben allein, wir sterben allein. Nur Liebe und Freundschaft können uns für einen Augenblick die Illusion verschaffen, nicht allein zu sein. (Orson Welles)
  • Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun. (Orson Welles)
  • Niemand irrt für sich allein. Er verbreitet seinen Unsinn auch in seiner Umgebung. (Lucius Annaeus Seneca)
  • Grosse Geister besprechen Ideen; durchschnittliche Geister besprechen Ereignisse; kleine Geister besprechen andere Leute. (Verschiedenen Personen zugewiesen, u. a. Sokrates, Eleanor Roosevelt, Hyman Rickover)
  • Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich verdienen. (Robert Lembke)
  • Wer nichts begreift, der lebt auch nicht. (Baltasar Gracian)
  • Wer den Tod fürchtet, hat das Leben verloren. (Johann Gottfried Seume)
  • Das Halbwissen ist siegreicher, als das Ganzwissen: es kennt die Dinge einfacher, als sie sind, und macht daher seine Meinung fasslicher und überzeugender. (Friedrich Wilhelm Nietzsche)
  • Seltsam, wie leicht man vergisst, dass alles, was du tust, für immer ist. (Wiglaf Droste)
  • Je mehr wir uns anpassen, desto weniger haben wir von uns selber. (Ernst Ferstl)
  • Wir kaufen Dinge, die wir nicht brauchen, mit Geld, das wir nicht haben, um Leute zu beeindrucken, die wir nicht mögen. (Ursprung nicht geklärt)
  • Wir sind zwar Beherrscher der Luft und können Erdteile und Ozeane überqueren, aber das nächste Hausdach haben wir mit unseren Luftfahrzeugen noch nicht erobert. Die Erfüllung dieses Wunschtraumes erhoffen wir, neben vielen anderen Möglichkeiten, von dem Hubschrauber. (Engelbert Zaschka, 1936)
  1. Lucien Fluri (2019-10-01). "Das Haus mit dem grossen Schweizer Kreuz sorgt für Aufsehen". Solothurner Zeitung (in German). Retrieved 2025-02-16.
  2. Blick (2020-09-16). "Solothurner Coop wirft den Autisten Stephan Sembinelli (47) raus – trotz Maskendispens – «Nackt wäre ich weniger aufgefallen»". Blick.ch (in Swiss High German). Retrieved 2025-02-26.
  3. Tele M1 (2025-02-12). "Überdimensional: Haus in Welschenrohr hat die grösste Schweizer Flagge auf dem Dach". Tele M1 (in Swiss High German). Retrieved 2025-02-26.{{cite web}}: CS1 maint: numeric names: authors list (link)
  4. Tele M1 (2021-09-03). "Streit ums Schweizerkreuz: Das Hausdach von Stephan Sembinelli in Welschenrohr sorgt für Unmut". Tele M1 (in Swiss High German). Retrieved 2025-02-26.{{cite web}}: CS1 maint: numeric names: authors list (link)
  5. Tele M1 (2025-03-26). "Prominenter Kandidat: Künstler will Gemeindepräsident in Welschenrohr werden". Tele M1 (in Swiss High German). Retrieved 2025-03-26.{{cite web}}: CS1 maint: numeric names: authors list (link)