Deutsch: Der modulare Aufbau von Postfix zeigt sich in der dargestellten Grafik. In dieser finden sich vier Elementtypen:
Gelbe Ellipsen: Sie stehen für je einen Daemon, welchem genau eine Aufgabe zugeordnet wurde. Aus dieser Modularität heraus erklärt sich die große Sicherheit und Stabilität, die Postfix auszeichnet.
Blaue Kästen: Die blauen Kästen stehen für sogenannte Lookup tables (postfix maps). Sie enthalten in zwei Spalten Informationen, die zur Weiterverarbeitung von E-Mails herangezogen werden können. Dies kann eine Zugriffsliste (engl. access) sein, die darüber bestimmt, ob die E-Mail angenommen wird oder nicht, zum Umschreiben des Adressaten bzw. Senders oder auch der weitere Weg (engl. transport), den eine E-Mail nehmen soll.
Orangene Kästen: Die orangen Kästen stehen zum einen für sogenannte Warteschlangen (engl. queues), bei der E-Mails physisch auf dem Datenträger (zumeist Festplatte oder einem NFS Laufwerk) abgelegt werden, oder aber für Endzustellung, zum Beispiel eine Mailbox eines Benutzers (Beispiel: /var/mail/benutzername).
Weiße Wolken: Sie stehen für den möglichen Eintritt oder auch das Verlassen des Postfix Systems. Als Beispiel auf der linken Seiten den SMTPD Daemon, welcher für die Annahme von E-Mails über den TCP Port 25 zuständig ist (soweit nicht anders konfiguriert). Auf der rechten Seite dagegen gibt es den SMTP Daemon, der für das Weitergeben von E-Mails an andere SMTP zuständig ist.
English: Postfix (Mail Transfer Agent) architecture
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